Wie entstehen Symptome und Krankheiten?

Gemäß ayurvedischer Lehre erkranken wir, wenn chronische Symptome über einen langen Zeitraum bestehen und sich auf andere Bereiche im Körper ausdehnen. Falsche Ess- und Lebensgewohnheiten, negative Denkmuster, sowie der Mangel an Nährstoffen sieht die Ayurveda als Hauptursachen für Symptome und Krankheiten.

Wenn wir über einen langen Zeitraum hinweg schwerverdauliche Nahrungsmittel und/oder Gifte zu uns nehmen, die unser Körper nicht oder nur schwer abbauen kann, sammeln sich sogenannte Schlacken (Ama) oder Schadstoffe an, die die Gewebereinigung behindern und Zellschäden auslösen. Haben wir zusätzlich einen Mangel an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralien, - d.h. einen Mangel an Substanzen, die Stoffwechsel und Reinigungsfunktionen anregen, - kommt es zum Gewebsschaden bis hin zur Entstehung von bösartigen Erkrankungen.

Ein weiterer wichtiger Faktor, der Krankheiten entstehen läßt, ist Bewegungsmangel oder übermäßige einseitige Bewegung, die zur Fehlverteilung der Lebensenergie (Prana) führt. Stauungen lösen oft Entzündung oder Ödeme aus. Der Mangel an Prana in Gewebe und Körperabschnitten führt zum Funktionsausfall. Kommen hierzu noch Schlacken, die sich festgesetzt haben, ist auch die Verteilung feinstofflicher Energien behindert.

Auch in unserem Geist sammelt sich Ama an, wenn wir Streß und negative Ereignisse nicht mehr verarbeiten können. Negative Gedanken und Einstellungen blockieren die Verwirklichung unserer Vorhaben, und auch die Fähigkeit Förderliches von Schädlichem unterscheiden zu können. Die Folge sind Verhaltensweisen, die unserem Körper und unserem Geist noch zusätzlich schaden.

BEISPIEL: Wenn wir müde sind und Kaffee trinken, um wieder wach zu werden, stellen wir damit nicht die Ursache unserer Müdigkeit ab. Wir putschen unseren Körper kurzfristig hoch, erzeugen langfristig aber nur tiefergreifende Erschöpfung.

Krankheiten entstehen aus ayurvedischer Sicht durch eine ganze Reihe von Faktoren. Entsprechend breitgefächert ist daher auch deren Behandlung.

Welche Symptome und Krankheiten lassen sich mit Ayurveda gut behandeln:

Vor allem chronische Erkrankungen, Allergien, Autoimmunerkrankungen und hartnäckige Beschwerden können durch ayurvedische Maßnahmen schnell, wirksam und nachhaltig therapiert werden.

Akute Zustände lassen sich am besten begleitend zu schulmedizinischen und anderen naturheilkundlichen Verfahren wie Hömöopathie, Bachblüten und Akupunktur wirkungsvoll behandeln.

Im folgenden sind Symptome und Erkrankungen beschrieben, die gut auf die ayurvedische Therapie ansprechen.

Krankheiten von A - Z:

Aufgeführt sind die Erkrankungen und Symptome, die im Ayurveda besonders gut zu behandeln sind. Dazu gehören vor allem chronische Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen.

Allergien:

Nahrungsmittelallergien
Heuschnupfen
Asthma
Pseudo-Krupp
Unklare chronische Erkältungen

Erkrankungen von Haut und Haaren:

Akne
Schuppenflechte
Neurodermitis
Chron. Ekzeme
Frühzeitiges Ergrauen der Haare
Frühzeitige Faltenbildung


Erkrankungen der Atemwege:

Chronische Nebenhöhlenentzündungen (Sinusitis)
Chronische Bronchitis
Asthma

Herz-Kreislauferkrankungen:

Koronare Herzerkrankungen
Angina pectoris
Herzinfarkt
Herzschwäche
Herzrhythmusstörungen
Bluthochdruck
Schlaganfall
Venenschwäche
Thrombosen

Erkrankungen des Nervensystems:

Krampfanfälle/Epilepsie
Multiple Sklerose
Alzheimer Demenz
Parkinson
Depressionen
Trigeminusneuralgie
Lähmungen

Schmerzsyndrome:

Migräne
Fibromyalgie
Verletzungen
Verschleiß im Bewegungsapparat
Phantomschmerzen

Infektionserkrankungen:

Borreliose
Herpes
Gürtelrose
Hepatitis
Generalisierter Pilzbefall/Candidiasis/Soor

Autoimmunerkrankungen:

Sarkoidose
Sklerodermie
Lupus erythematodes
Lungenfibrosen
Schilddrüsenabbau
Muskelschwund

Bluterkrankungen:

Anämie
Krankheiten mit erhöhter Blutungsneigung
Leukämie im Frühstadium

Erkrankungen des Verdauungssystems:

Magenschleimhautentzündung/- geschwür
Reizdarmsyndrom
Malabsortionssyndrom
Nahrungsmittelallergien
Chronische Verstopfung
Colitis ulcerosa
M.Chrohn
Chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung
Gallensteine
Gastritis/Magengeschwür
Lebererkrankungen

Stoffwechselerkrankungen:

Schilddrüsenerkrankungen
Zuckerkrankheit/ Diabetes mellitus Typ II
Fettstoffwechselstörungen/Hypercholesterinämie
Gicht
Mukoviszidose

Erkrankungen der Zahn- und Kieferapparates:

Karies
Kieferschwund
Zahnfleischentzündungen (Parodontitis)
Mundgeruch

Tumorerkrankungen:

Krebserkrankungen (begleitende Therapie)
Gutartige Tumoren
Lipome
Myome

Knochen- und Gelenkserkrankungen:

Rheumatische Erkrankungen
Arthrose/Arthritis (Verschleißerscheinungen)
Osteoporose
Degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule
Bandscheibenvorfälle

Erkrankungen der Harnwege:

Chronische Harnwegserkrankungen
Chronische Nierenbeckenentzündung
Nierensteine/Harngries

Frauenleiden:

Menstruationsbeschwerden
Prämenstruelles Syndrom
Wechseljahrsbeschwerden
Chronische Scheidenentzündung/Ausfluss
Myome der Gebärmutter
Endometriose
Zysten
Vermehrte Behaarung
Unfruchtbarkeit
Stillprobleme
Probleme in der Schwangerschaft

Männerleiden:

Potenzstörungen
Prostatavergrößerung
Unfruchtbarkeit
Haarausfall

Spezifische Erkrankungen des Kindesalters:

Allergien
Neurodermitis/Schuppenflechte
Asthma
Akne
Eßstörungen
Wachstumsstörungen
Fettleibigkeit
Entwicklungsverzögerung
Konzentrationsstörungen
Lernschwierigkeiten
Allgemeine psychologische Veränderungen
Hyperaktivitätssyndrom

Symptome:

Chronische Müdigkeit
Aufstoßen
Blähungen
Mundgeruch
Verstopfung
Depressive Verstimmung
Durchfall
Ergrauen der Haare
Frühzeitige Faltenbildung
Gedächtnisstörungen
Gelenkschwellungen
Haarausfall
Herzrasen oder - stolpern
Chronischer Husten
Hitzewallungen
Kältegefühl
Lähmungen
Leistungsschwäche
Luftnot
Rückenschmerzen
Reizbarkeit
Schlafstörungen
Schmerzen
Schwindel
Schwitzen übermäßig
Sehstörungen
Stimmbandschwäche
Trockene Bindehaut
Übelkeit
Übergewicht
Übersäuerung
Unruhe innere
Wassereinlagerungen
Zittern